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Was ist Mobility?

Beweglichkeit ist kein Nice-to-have.
Sie ist Grundvoraussetzung.

Mobility ist die Fähigkeit, ein Gelenk aus eigener Kraft durch seinen vollen Bewegungsbereich zu führen — und diese Kraft auch dort zu haben, wo es schwierig wird.

Der Unterschied zum Dehnen

Beim Dehnen ziehst du an einem verkürzten Muskel. Das verbessert vor allem die passive Beweglichkeit: Was geht, wenn jemand anderes — oder die Schwerkraft — dich in eine Position bringt.

Mobility-Training arbeitet über die Bewegung selbst. Es setzt an den großen Gelenken an und verbessert die aktive Beweglichkeit: Was du aus eigener Kraft erreichst und halten kannst.

Genau das ist der Unterschied, der im Alltag zählt. Passive Beweglichkeit sieht auf der Matte gut aus. Aktive Beweglichkeit trägt dich durch den Tag.

Mobility-Übung: Cossack Squat

Drei Faktoren

Beweglichkeit ist mehr
als nur Dehnbarkeit.

Wer nur an einer Schraube dreht, kommt nicht weit. Mobility-Training verbindet drei Dinge, die zusammengehören.

Flexibilität

Wie weit ein Gelenk überhaupt gehen kann. Der Bewegungsbereich, der zur Verfügung steht.

Kraft

Ob du diesen Bereich auch belasten kannst. Ohne Kraft in der Endposition bringt Beweglichkeit nichts.

Motorische Kontrolle

Ob dein Nervensystem die Bewegung auch abrufen kann, wenn es darauf ankommt. Beweglichkeit muss ansteuerbar sein.

Das RESET-Konzept

Analyse, Atmung,
Aktivierung.

Jedes RESET-Programm folgt demselben Aufbau. Erst verstehen, dann atmen, dann trainieren — in der Reihenfolge, weil sonst die Hälfte verpufft.

Analyse

Wo hakt es wirklich?

Vorgeschichte, Training, Alltag und Ziel. Die Stelle, die weh tut, ist selten die Stelle, die das Problem verursacht.

Atmung

Die Grundlage

Nasenatmung nach der Buteyko-Methode. Klingt nebensächlich, entscheidet aber mit darüber, wie gut dein Körper sich entspannen und belasten kann.

Aktivierung

Beweglich und stark

Der praktische Teil. Kein Dehnen bis zur Schmerzgrenze, sondern Bewegung mit Kontrolle — genau da, wo dein Bereich aufhört.

Schultern Hüfte Brustwirbelsäule Sprunggelenke Tiefe Hocke Gelenksrotationen Atmung Bewegungsvorbereitung Muskelketten Faszien
Mobility-Training in Bewegung

Für wen

Für jeden Körper.

Es gibt zu jeder Übung eine leichtere und eine schwerere Variante. Du steigst da ein, wo du gerade stehst — nicht da, wo du gerne stehen würdest.

  • Menschen mit Verspannungen und Einschränkungen
  • Sportler, die an ihre Grenzen stoßen
  • Alle, die viel sitzen und dafür einen Ausgleich brauchen
  • Trainer und Therapeuten, die das System weitergeben wollen

Passendes Programm finden

30 Prinzipien, ein Buch

Das komplette Denkmodell hinter RESET steht in „Reha darf sexy sein" — 30 Prinzipien, nach denen ich arbeite und unterrichte.

Zum Buch

Genug gelesen?

Beweglichkeit entsteht nicht beim Verstehen, sondern beim Machen. Fang mit drei Minuten am Tag an.

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